Manfred Weber :
„Wir lassen uns nicht von Schlepperbanden erpressen“

Von Thomas Gutschker, Brüssel
Lesezeit: 3 Min.
Der EVP-Fraktionsvorsitzende Manfred Weber
Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber, fordert im F.A.Z.-Interview einen Abschied von der nationalen Asylgesetzgebung. Der CSU-Politiker will den Asylanspruch durch EU-Beamte an der EU-Außengrenze prüfen lassen.
Erstmals seit der Flüchtlingskrise haben 2019 wieder mehr Menschen in Europa um Asyl gebeten. Das Verfahren soll seit Jahren reformiert werden, doch nichts tut sich. Scheitert die EU an dieser Aufgabe, Herr Weber?

Die aktuellen Zahlen zeigen mit aller Deutlichkeit, dass die deutsche Ratspräsidentschaft vor einer großen Verantwortung steht, nämlich diese offene Wunde Europas in den nächsten sechs Monaten zu schließen. Wir brauchen eine europäische Lösung. Das Klein-Klein des nationalen Egoismus, wo jeder nur auf seine Zahlen blickt, muss ein Ende haben.

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