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Weihnachtsbotschaft : Papst dankt Flüchtlingshelfern in aller Welt

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Eine Botschaft für Flüchtlinge und Terroropfer weltweit: Papst Franziskaus am Freitag im Vatikan Bild: AFP

Papst Franziskus setzt sein Engagement für Flüchtlinge fort: All jenen, die ihnen helfen, mögen „mit reichem Segen belohnt werden“, sagte er in seiner Weihnachtsbotschaft.

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          Papst Franziskus hat in seiner Weihnachtsbotschaft den vielen Menschen gedankt, die sich weltweit für Migranten und Flüchtlinge einsetzen. Er wolle denjenigen Trost spenden, „die auf der Flucht vor Elend oder Krieg allzu häufig unter unmenschlichen Bedingungen unterwegs sind und nicht selten ihr Leben riskieren“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Freitag vor den Gläubigen in Rom. „Mögen all jene, Einzelne und Staaten, mit reichem Segen belohnt werden, die sich großherzig einsetzen, um den zahlreichen Migranten und Flüchtlingen beizustehen und sie aufzunehmen, und ihnen helfen, für sich und ihre Lieben eine würdige Zukunft aufzubauen.“

          Zugleich äußerte der Papst die Hoffnung, dass die Friedensbemühungen in Syrien, einem der Hauptherkunftsländer der derzeit in Europa ankommenden Flüchtlinge, Erfolg haben werden. Er erbitte, „dass die vor den Vereinten Nationen erreichte Übereinkunft baldmöglichst das Waffendröhnen in Syrien zum Schweigen bringen und der äußerst ernsten humanitären Situation der zermürbten Bevölkerung abhelfen kann“. Auch an das Elend der Menschen in anderen Krisenländern wie Libyen, dem Irak und dem Jemen erinnerte Franziskus.

          Auch im Heiligen Land rief er zum Frieden auf. Gerade dort, wo Jesus als menschgewordener Sohn Gottes zur Welt gekommen sei, gingen Spannungen und Gewalt weiter. „Mögen Israelis und Palästinenser wieder in direkten Dialog miteinander treten und zu einer Übereinkunft gelangen, die den beiden Völkern erlaubt, in Harmonie zusammenzuleben“, forderte Franziskus. Er bat außerdem insbesondere um Frieden in der Demokratischen Republik Kongo, Burundi und dem Süd-Sudan und wünschte, dass Weihnachten auch der Ukraine einen wahren Frieden bringen möge.

          Erinnerung an Terroropfer weltweit

          „Meine Gedanken gehen auch zu all denen, die von unmenschlichen terroristischen Aktionen betroffen waren, besonders von den jüngsten Massakern unter ägyptischem Himmel, in Beirut, Paris, Bamako und Tunis“, sagte der Papst weiter. Er prangerte zugleich an, dass die Terroristen bei ihren Aktionen „nicht einmal das historische und kulturelle Erbe ganzer Völker schonen“. Anschließend sprach der Papst von der Loggia des Petersdoms aus den traditionellen Segen Urbi et Orbi (der Stadt und dem Erdkreis).

          Etwa 30.000 bis 40.000 Zuhörer verfolgten seine Worte auf dem wegen Terrorgefahr in diesem Jahr besonders gesicherten Petersplatz. Nachdem der Papst am Heiligabend im Petersdom die Menschen in der Konsumgesellschaft zu bewussterem und sozialerem Verhalten aufgefordert hatte, wurde die Botschaft am Freitag politischer. Dieses Weihnachten fällt in ein außerordentliches Heiliges Jahr. Am 8. Dezember hatte der Papst die Heilige Pforte des Petersdoms geöffnet.

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