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Putschversuch in der Türkei : Washington reichen Beweise gegen Gülen nicht

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Der Prediger Fethullah Gülen bestreitet für den Putschversuch in der Türkei verantwortlich zu sein. Bild: AP

Die amerikanische Regierung zweifelt laut eines Zeitungsberichts an der Verwicklung von Fethullah Gülen in den Putschversuch. Die Türkei will nun weitere Beweise vorlegen, um eine Auslieferung des Predigers zu erreichen.

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          Die  Beweise für eine Verstrickung des Predigers Fethullah Gülen in den Militärputsch reichen Vertretern der amerikanischen Regierung offenbar nicht aus. Die Spitzenbeamten seien bislang nicht davon überzeugt, dass es in dem Fall Grund zur Auslieferung in die Türkei gebe, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Regierungskreise

          Die Regierung in Ankara macht den im Bundesstaat Pennsylvania lebenden Prediger für den gescheiterten Putschversuch verantwortlich und verlangt seine Auslieferung. Am Donnerstag erließ ein Istanbuler Gericht Haftbefehl gegen Gülen.

          Die türkische Regierung hatte vier Dossiers über den Prediger nach Washington geschickt. Zunächst hatte Unklarheit darüber geherrscht, ob darunter ein offizielles Auslieferungsgesuch ist. Vertreter der türkischen Seite sagten der Zeitung nun, man habe noch nicht alle Beweise vorgelegt. In den kommenden Wochen werde man weiteres Material vorlegen.

          Die endgültige Entscheidung über eine Auslieferung würde Außenminister John Kerry fällen. Dem Zeitungsbericht zufolge könnten die Verhandlungen über das Thema noch Monate dauern.

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