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Ungarn : Zweidrittelmehrheit für Orbán

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Der alte und neue Ministerpräsident Viktor Orbán nach den Wahlen in Budapest Bild: REUTERS

Die Partei Fidesz von Ministerpräsident Viktor Orbán hat im ungarischen Parlament wieder eine Zweidrittelmehrheit. Das hat die Auszählung der letzten Stimmen nach der Wahl ergeben.

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          Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán kann sich in seiner dritten Amtszeit wieder auf eine Zweidrittelmehrheit im Parlament stützen. Das hat eine Woche nach der Wahl eine Nachzählung von Stimmen ergeben, die Wähler außerhalb ihres heimischen Bezirks abgegeben haben.

          Nach dem vorläufigen Ergebnis vom vergangenen Sonntag hatte Orbáns Partei Fidesz bereits 133 der 199 Mandate errungen, was genau eine Stimme über der Zweidrittelmehrheit liegt, die unter anderem für Verfassungsänderungen notwendig ist. In drei Wahlkreisen waren die führenden Bewerber aber so knapp Kopf an Kopf gelegen, dass es möglich erschien, dass die Nachzählungen noch einen Umschwung ergeben. Im knappsten dieser Wahlkreise, Budapest 15, holte die Kandidatin der oppositionellen Mitte-Links-Allianz, Agnes Kulhalmi, tatsächlich noch auf. Doch lag am Ende, nach Auszählung aller Stimmen, der Fidesz-Kandidat Laszlo Kucsak mit 20.650 Stimmen immer noch um 60 vorne. Das Ergebnis ist amtlich, aber noch nicht rechtsgültig, da bis zum 25. April noch eine Frist für Einsprüche besteht.

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