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Südosten der Türkei : Militär „neutralisiert“ mehr als 100 PKK-Kämpfer

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Schon vor einer Woche verübte die PKK einen Bombenanschlag auf ein Polizeigebäude im Südosten der Türkei. Seither kommt es in der Region immer wieder zu Kämpfen mit dem Militär. Bild: AFP

Im Südosten der Türkei gehen die Kämpfe zwischen Armee und PKK weiter. Das Militär berichtet von eigenen Erfolgen.

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          Bei Kämpfen zwischen dem türkischen Militär und der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) sind Militärangaben zufolge mehr als 100 PKK-Kämpfer getötet oder verletzt worden. Wie viele genau getötet wurden, teilte das Militär am Samstag nicht mit.

          Mehr als 100 PKK-Kämpfer seien bei den Gefechten „neutralisiert“ worden. Eine Bestätigung der PKK dafür gab es nicht. Mit „neutralisiert“ meinen die türkischen Behörden „kampfunfähig machen“, was meist töten  bedeutet, aber auch verletzen oder gefangennehmen heißen kann.

          In den vergangenen Tagen kam es im Südkosten der Türkei wieder verstärkt zu Kämpfen zwischen dem Militär und der nach Autonomie strebenden PKK. Schon am Freitag hatten sich türkische Sicherheitskräfte und PKK-Kämpfer Gefechte geliefert, bei denen 27 PKK-Angehörige und mindestens sieben Soldaten starben.

          Im Juli 2015 zerbrach nach zweieinhalb Jahren ein Waffenstillstand. Seit dem Ausbruch des Konflikts vor mehr als 30 Jahren sind mehr als 40.000 Menschen ums Leben gekommen. Die meisten von ihnen Kurden.

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