https://www.faz.net/-hox-8i23t

Terror in Istanbul : PKK-Splittergruppe übernimmt Verantwortung für Anschlag

  • Aktualisiert am

Nach dem Bombenanschlag in Istanbul am Dienstag sind Arbeiter mit der Beseitigung der Schäden beschäftigt. Bild: AFP

Elf Menschen waren am Dienstag bei einem Bombenanschlag auf einen Polizeibus umgekommen. Nun hat sich eine Gruppe der verbotenen kurdischen Organisation PKK der Tat bezichtigt.

          Eine PKK-Splittergruppe hat sich auf ihrer Internetseite zum Bombenanschlag auf einen Polizei-Bus in Istanbul bekannt. Bei dem Attentat in der Altstadt der türkischen Metropole waren am Dienstag elf Menschen getötet worden, darunter sechs Polizisten.

          Die Bombe explodierte nach Angaben des Gouverneurs von Istanbul in den frühen Morgenstunden, als ein Bus mit Bereitschaftspolizisten vorbeifuhr. Sie war gegenüber eines bei Touristen beliebten Hotels in der Nähe der U-Bahnstation Vezneciler platziert, von der aus zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie der Große Basar und die Süleymaniye-Moschee schnell zu erreichen sind. Die Station Vezneciler wurde zunächst geschlossen.

          Durch die Wucht der Explosion blieben von dem angegriffenen Polizeibus nur noch Trümmer übrig. Auch parkende Autos wurden beschädigt, Schaufenster umliegender Häuser zersplitterten. Die Sehzade Moschee, ein Gotteshaus aus dem 16. Jahrhundert, wurde ebenfalls beschädigt. Über Lautsprecher an umliegenden Moscheen wurden die Menschen aufgefordert, das Gebiet zu verlassen. Anschließend wurde ein verdächtiges Fahrzeug kontrolliert gesprengt.

          Weitere Themen

          Jede Menge Hürden

          Nach der Bremenwahl : Jede Menge Hürden

          Bremen steht auch nach der Bürgerschaftswahl spannende Tage bevor: Eine rechnerische Mehrheit gibt es für mehrere Bündnisse. Im Vordergrund stehen Rot-Rot-Grün oder Jamaika – doch wie stehen ihre Chancen? Eine Analyse.

          Grüne Großstädte – blauer Osten Video-Seite öffnen

          Analyse der Europawahl : Grüne Großstädte – blauer Osten

          Die Grünen punkten bei der Europawahl in den Städten und in der Fläche, die AfD ist stärkste Kraft in Teilen Ostdeutschlands. Doch auch andere Entwicklungen sind bemerkenswert: Gab es einen Rezo-Effekt für die CDU? Und woher kommen die Stimmen für „Die Partei“?

          Topmeldungen

          Analyse der Europawahl : Grüne Großstädte – blauer Osten

          Die Grünen punkten bei der Europawahl in den Städten und in der Fläche, die AfD ist stärkste Kraft in Teilen Ostdeutschlands. Doch auch andere Entwicklungen sind bemerkenswert: Gab es einen Rezo-Effekt für die CDU? Und woher kommen die Stimmen für „Die Partei“?

          Starke AfD im Osten : Ein Alarmsignal für die Landtagswahl

          Bei der Europawahl liegt die AfD in Sachsen vorn, bei den Kommunalwahlen ist das Bild nicht so eindeutig. Klar ist jedoch: Die Skepsis gegenüber dem „Raumschiff“ Brüssel ist in Ostdeutschland weit verbreitet. Das liegt auch an der Struktur der Wähler.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.