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Sinkender Ölpreis : Die Russen verbünden sich mit Venezuela

  • Aktualisiert am

Ölraffinerie in Cabimas, Venezuela Bild: AP

Im Kampf gegen den Verfall des Ölpreises will Russland künftig mit dem Opec-Staat Venezuela zusammenarbeiten. Der Kreml hofft dadurch, die Folgen der westlichen Wirtschaftssanktionen lindern zu können.

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          Russland will gemeinsam mit Venezuela gegen den Verfall des Ölpreises vorgehen. Beide Länder hätten beschlossen, Vorschläge zu erarbeiten, damit der Preis für den Rohstoff nicht noch weiter falle, sagte der russische Energieminister Alexander Nowak nach einem Treffen mit dem venezolanischen Außenminister Rafael Ramirez am Dienstag in Moskau. Bei weiteren Gesprächen in der kommenden Woche sollten Einzelheiten erörtert werden. Zu konkreten Plänen wollte sich Nowak jedoch nicht äußern.

          Ähnliche Sondierungen der Russen mit der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), zu deren Mitgliedern Venezuela gehört, hatten zuletzt keine Ergebnisse gebracht. Weil Russland die westlichen Wirtschaftssanktionen wegen der Krise in der Ukraine immer stärker zu spüren bekommt, ist es umso mehr auf die Einnahmen aus seinem Ölreichtum angewiesen.

          Die linke Regierung in Venezuela dagegen braucht das Geld aus dem Ölgeschäft, um Schulden im Ausland zu tilgen und Sozialprogramme zu finanzieren. Der Ölpreis ist seit Juni um etwa dreißig Prozent gefallen. Die Opec-Staaten könnten bei ihrem nächsten Treffen am 27. November über eine Senkung der Ölförderung entscheiden, um den Preis über ein geringeres Angebot zu stabilisieren.

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