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Ende des Tourismus-Boykotts : Putin lässt Russen wieder in die Türkei reisen

  • Aktualisiert am

Fehlende Besucher: In der Türkei ist die Zahl der Touristen rückläufig. Bild: dpa

Nicht nur die Terroranschläge in der Türkei haben zu weniger Besuchern geführt, auch die russische Tourismussperre hat dem Land geschadet. Nun sollen die Strafen gegen die Urlaubsbranche ein Ende haben.

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          Nach Beilegung des massiven Streits mit der Türkei hat Kremlchef Wladimir Putin das Ende der russischen Sanktionen gegen die türkische Urlaubsbranche verfügt. Putin wies die Regierung an, das seit sieben Monaten bestehende Charterflugverbot in das beliebte Touristenland aufzuheben, teilte der Kreml am Donnerstag mit. Der Präsident strich auch Einschränkungen für Reiseveranstalter. Die Führung in Moskau soll zudem die Wirtschaftsbeziehungen zwischen beiden Ländern in Zusammenarbeit mit Ankara wieder aktivieren.

          Das bilaterale Verhältnis hatte sich nach dem Abschuss eines russischen Kampfjets durch die Türkei Ende November im Grenzgebiet zu Syrien extrem verschlechtert. Zu Wochenbeginn hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan in einem Brief an Putin sein Bedauern für den Zwischenfall geäußert. Putin und Erdogan hatten am Mittwoch erstmals nach siebenmonatiger Eiszeit wieder miteinander telefoniert.

          Für die türkische Tourismusbranche dürfte das Ende der Sanktionen zumindest ein Lichtblick sein. Zum Beginn der Feriensaison in Europa wurde die Krise der Branche durch den Anschlag auf den Istanbuler Atatürk-Flughafen mit Dutzenden Toten am Dienstag noch verschärft. Schon für den Mai war ein Einbruch der Besucherzahlen um 34,7 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum gemeldet worden. Mit einem Rückgang von 91,8 Prozent war vor allem die Zahl der Russen gesunken.

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