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Olympische Spiele : Das Auswärtige Amt mahnt zur Vorsicht bei Reisen nach Sotschi

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Friedliche Idylle: Das Kaukasus-Gebirge, fotografiert von der Strandpromenade russischen Sotschi Bild: dpa

Amerikas Regierung warnt seit gestern, Deutschland schon seit Wochen. Das Auswärtige Amt rät von Reisen in den Nordkaukasus dringend ab. Mit Anschlägen sei jederzeit zu rechnen.

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          Aus deutscher Sicht hat der Reisehinweis, den die Vereinigten Staaten jetzt für Russland herausgegeben haben, wenig Neuigkeitswert: Das Auswärtige Amt (AA) in Berlin mahnt schon länger zur Vorsicht bei Reisen in die Russische Föderation.

          Von Aufenthalten im Nordkaukasus wird dringend abgeraten. Aber auch in anderen Regionen könne es jederzeit zu Attentaten kommen, heißt es in den Reise- und Sicherheitshinweisen, die nach den Terroranschlägen von Wolgograd am 30. Dezember aktualisiert wurden. Generell empfiehlt das AA, vor allem bei Menschenansammlungen und in öffentlichen Verkehrsmitteln besonders vorsichtig zu sein.

          In den deutschen Reisehinweisen wird auch auf die jüngsten Gewalttaten gegen Homosexuelle hingewiesen. „Homosexualität ist in Russland nicht strafbar. Jedoch ist die Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in der russischen Gesellschaft gering“, heißt es. „Weitere gewalttätige Übergriffe, insbesondere bei öffentlichem Zeigen gegenseitiger Zuneigung, sind nicht auszuschließen.“

          Von Reisen in den Nordkaukasus wird generell gewarnt: In Inguschetien, Tschetschenien, Dagestan, Nordossetien und Kabardino-Balkarien bestehe wegen Anschlägen, bewaffneten Auseinandersetzungen, Entführungsfällen und Gewaltkriminalität ein hohes Sicherheitsrisiko, erklärt das Auswärtige Amt.

          Wer trotzdem dorthin reise, könne im Notfall nur mit eingeschränkten Hilfsmöglichkeiten der Botschaft in Moskau rechnen. Auch sei nicht auszuschließen, dass die Reisefreiheit für Ausländer kurzfristig beschränkt werde.

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