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Neujahrsrede : Putin stimmt Russen auf hartes Jahr ein

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Wladimir Putin bei einer VIdeokonferenz, aufgenommen am 26. Dezember im Kreml. Bild: AP

Die Annexion der Krim lobt Russlands Präsident als „Meilenstein“ der vaterländischen Geschichte. Für 2015 versucht Wladimir Putin, seine Landsleute auf Entbehrungen vorzubereiten.

          Zum Abschluss eines konfliktreichen Jahres hat Kremlchef Wladimir Putin bekräftigt, wie bedeutend die Krim für Russland sei. Das Riesenreich hatte sich die Schwarzmeerhalbinsel im März ungeachtet internationalen Protests einverleibt. „Dieses Ereignis wird immer einer der wichtigsten Meilensteine in der vaterländischen Geschichte sein“, sagte Putin in seiner Neujahrsansprache am Mittwoch. Die Krim-Bewohner hätten sich dazu entschieden, aus Liebe für ihr Vaterland in ihre Heimat zurückzukehren.

          Wegen der Annexion der Krim und Putins Unterstützung für moskautreue Separatisten in der Ostukraine liegt Russland im Streit mit dem Westen. Die EU und die Vereingten Staaten verhängten Sanktionen, die eine heftige Wirtschaftskrise in Russland verstärkten. So stimmte Putin seine Landsleute auf ein hartes 2015 ein: „Das Jahr wird so, wie wir es selbst machen, wie effektiv, kreativ und wirkungsvoll sich jeder von uns einsetzen wird.“

          Die gut dreiminütige Neujahrsansprache wurde wegen der vielen Zeitzonen Russlands zuerst im Fernen Osten des Landes gezeigt. In Moskau sendet sie das Fernsehen kurz vor Mitternacht (22.00 Uhr MEZ).

          Parallel zu der Neujahrsansprache schickte Putin Neujahrsgrüße an den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti meldete. Es handelte sich offenbar um eine versöhnlich gemeinte Geste.

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