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„Saber Strike“ : 10.000 Soldaten üben Verteidigung des Baltikums

  • Aktualisiert am

Amerikanische Kampfpanzer feuern bei eine Übung in Litauen. Bild: dpa

Noch ein Manöver. Während in Polen schon 31.000 westliche Truppen üben, startet nun im Baltikum eine weitere Übung. Ein amerikanischer General spricht vom „demonstrativen Schulterschluss“.

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          Erst Polen, jetzt das Baltikum. Nachdem vergangene Woche rund 31.000 westliche Truppen zu einer militärischen Großübung an der Nato-Ostgrenze zusammengekommen sind, hat im Baltikum nun ein weiteres internationales Manöver mit rund 10.000 Soldaten aus 13 Staaten begonnen. Nach Angaben der estnischen Armee wird die bis 21. Juni dauernde Militärübung „Saber Strike“ auf verschiedenen Truppenübungsplätzen in Estland, Lettland und Litauen durchgeführt.

          Mit der Übung, rund einen Monat vor dem Nato-Gipfel in Warschau, soll die Abstimmung zwischen den Einheiten verbessert und der alliierte Schulterschluss demonstriert werden, sagte der amerikanische Brigadegeneral Jeffrey Kramer bei der Eröffnungszeremonie am Montag auf dem estnischen Stützpunkt Tapa. Der Übungsplatz liegt weniger als 150 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Für das Manöver wurden Dutzende amerikanische Militärfahrzeuge von ihren Standorten in Deutschland auf dem Landweg nach Estland verlegt.

          Seit der Annexion der Krim durch Russland sorgen sich Estland und andere Nato-Mitglieder in Mittelosteuropa um ihre Sicherheit. Die Nato hat deshalb ihre Präsenz in der Region deutlich erhöht. Außerdem werden mehr Militärübungen abgehalten. Beim Nato-Gipfel am 8. und 9. Juli soll über weitere Abschreckungsmaßnahmen entschieden werden.

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