Arsenij Jazenjuk : „Wir brauchen ein gewaltiges Hilfspaket“

Der ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk hat in Berlin Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen und um weitere Finanzhilfen für sein Land gebeten. „Um jetzt zu überleben, brauchen wir ein gewaltiges Hilfspaket“, sagte er im Gespräch mit der F.A.Z..
Der ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk hat während eines Besuchs in Berlin um weitere Finanzhilfen für sein Land gebeten. Die Ukraine habe infolge der russischen Interventionen 2014 zwanzig Prozent ihrer Volkswirtschaft verloren, die Industrieproduktion sei um zehn Prozent geschrumpft, sagte er am Donnerstag im Gespräch mit der F.A.Z.. Deshalb brauche das Land jetzt weit mehr Geld, als die 17 Milliarden Dollar, die der Internationale Währungsfonds schon 2014 zugesagt hat. Jazenjuk wollte keine Summen nennen, dementierte jedoch nicht Berichte, in denen von zusätzlich 15 Milliarden Dollar die Rede ist. Sein Land tue alles, um die Krise zu meistern. Unter anderem seien 2014 zehn Prozent aller Staatsangestellten entlassen und die Steuern erhöht worden.





