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Militärhilfe aus Amerika : Geländewagen kommen in Ukraine an

  • Aktualisiert am

Der ukrainische Präsident, Petro Poroschenko, nimmt amerikanische Humvees in Empfang. Bild: Reuters

Die Vereinigten Staaten haben der Ukraine Militärhilfe versprochen. Heute kommen die ersten zehn Geländewagen an und werden vom Präsidenten Poroschenko in Empfang genommen. Weitere Hilfe im Wert von 75 Millionen Dollar soll folgen.

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          Die Vereinigten Staaten haben Armeegeländewagen in die Ukraine geliefert. Das teilte der Berater von Präsident Petro Poroschenko, Juri Birjukow, am Mittwoch bei Facebook mit. Berichten örtlicher Medien zufolge wurden zunächst zehn von 230 angekündigten Fahrzeugen ausgeliefert. Poroschenko nahm die Kriegstechnik in Empfang, bevor sie den ukrainischen Streitkräften übergeben werden sollte.

          Die Ukraine hofft seit langem auf Waffenlieferungen des Westens für den Kampf gegen den Aufstand im Osten des Landes. Die neuen Militärfahrzeuge vom Typ Humvee sind nur ein Teil der amerikanischen Hilfe für die ukrainischen Streitkräfte. Washington unterstützt die Ukraine bereits seit Monaten mit Militärhilfe.

          Auch Drohnen vom Typ „Raven“ soll die ukrainische Armee erhalten.

          Einem Bericht der „New York Times“ zufolge erhielt die ehemalige Sowjetrepublik im September Ausrüstung im Wert von 70 Millionen Dollar (etwa 64 Millionen Euro). Darunter waren unter anderem 300.000 Notrationen, 176 Funkgeräte, 2000 Helme und Schutzwesten, 2000 Erste-Hilfe-Päckchen und 150 Nachtsichtgeräte. Das Pentagon berichtete im November zudem von der Auslieferung von Radarsystemen. Die gesamte Militärhilfe belief sich demnach damals auf 118 Millionen Dollar.

          In den kommenden Wochen erwartet Kiew weitere Lieferungen aus Washington im Wert von 75 Millionen Dollar, darunter 230 Geländewagen. Noch im April soll zudem das Training von sechs Kompanien der Nationalgarde durch fast 300 amerikanische Ausbilder auf dem westukrainischen Übungsplatz Jaworiw beginnen. Darüber hinaus fordert die Ukraine immer wieder Waffenlieferungen aus dem Westen.

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