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Marsch durch Osteuropa : Proteste gegen amerikanischen Militärkonvoi in Prag

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Auf dem Weg nach Ansbach: Amerikanische Stryker-Radpanzer unterwegs in Litauen, aufgenommen am 22. März. Bild: dpa

Es soll eine Demonstration der Stärke gegenüber Russland sein. 100 amerikanische Schützenpanzer durchqueren Osteuropa. In Prag stoßen sie nun auf Ablehnung.

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          Auf seinem Weg ins oberpfälzische Vilseck ist ein amerikanischer Militärkonvoi in der tschechischen Hauptstadt auf offene Ablehnung gestoßen. Hunderte Gegner und Befürworter gingen in Prag am Samstag auf die Straße. Kritiker des Konvois hielten Spruchbänder wie „Ami go home“ hoch und skandierten „Schande über die Nato“. Befürworter argumentierten, Tschechien, das seit 1999 Nato-Mitgliedsland ist, gehöre zum Westen.

          Bis Mittwoch sollen knapp 500 Soldaten der amerikanischen Armee mit mehr als 100 Schützenpanzern Tschechien durchqueren. Die Einheiten sind auf dem Rückweg aus Estland sowie von Übungen in Polen und dem Baltikum. Die Amerikaner wollen mit dem „Straßenmarsch“, wie sie den Konvoi nennen, ihre Verbundenheit mit den östlichen Nato-Mitgliedern im Ukraine-Konflikt ausdrücken.

          Der „Road March“ wird von einer im bayerischen Ansbach stationierten Hubschrauberbrigade begleitet. Amerikanische Militärkreise hatten geäußert, die Verlegeübung biete der Bevölkerung in den sechs Staaten auf der Route die Gelegenheit, das moderne Kriegsgerät der Streitkräfte der Vereinigten Staaten aus der Nähe in Augenschein zu nehmen. Davon waren nun in Prag offenkundig nicht alle Menschen angetan.

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