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Krieg in der Ukraine : Sechs Soldaten getötet

  • Aktualisiert am

Anti-Panzer-Waffen gibt es im Osten der Ukraine zuhauf. Bild: AP

Trotz der immer noch gültigen Waffenruhe sollen prorussische Separatisten im Osten der Ukraine sechs Soldaten getötet haben. Sie hätten ein Fahrzeug mit Anti-Panzer-Rakten angegriffen.

          Prorussische Separatisten haben am Sonntag nach offiziellen Angaben im Osten des Landes mindestens sechs ukrainische Soldaten getötet. In der 170 Kilometer nordöstlich von Donezk gelegenen Ortschaft Schastye sei ein Militärfahrzeug auf einer Brücke mit Raketen beschossen worden, teilte die Regionalpolizei mit. Dabei seien vier Soldaten ums Leben gekommen. Wenig später wurden nach Militärangaben im östlich von Mariupol gelegenen Schyrokyne zwei Soldaten getötet. Unter ihrem Fahrzeug sei eine Landmine explodiert.

          Die Separatisten wiesen den Vorwurf zurück. Das Fahrzeug sei beim Überqueren einer Brücke auf eine Mine gefahren, die die Regierungseinheiten selbst gelegt hätten, sagte ein Sprecher der Aufständischen in Luhansk der Agentur Interfax.

          An diesem Wochenende jährt sich der Beginn des Konflikts im Osten der Ukraine. Vor einem Jahr besetzten Anhänger des gestürzten prorussischen Präsidenten Regierungsgebäude in den beiden großen Städten, Donezk und Luhansk. Seither wurden mehr als 6000 Menschen in dem Konflikt getötet.

          Im Osten der Ukraine gilt seit Februar ein unter Vermittlung Russlands, Deutschlands und Frankreichs ausgehandelter Waffenstillstand. Dieser wird jedoch immer wieder verletzt. Das im weißrussischen Minsk ausgehandelte Abkommen soll in einen Friedensprozess für das Land überleiten.

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