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Kosovo : Serbien stimmt für Normalisierungsabkommen

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Belgrad hat am Sonntagabend wenige Stunden vor dem Ablauf einer von der EU gestellten Frist einem Normalisierungsabkommen mit dem Kosovo zugestimmt. Die Regierung in Prishtina hatte die Mitte April erzielte Einigung zuvor bereits verabschiedet.

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          Wenige Stunden vor Ablauf einer von der EU gestellten Frist hat Serbien dem Normalisierungsabkommens mit dem Kosovo zugestimmt. Regierungschef Ivica Dacic habe das der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton schriftlich mitgeteilt, ließ er nach einer Sondersitzung seines Kabinetts am Sonntag erklären. Zuvor hatte die Kosovo-Regierung der Umsetzung des Abkommens zugestimmt, das beide Seiten unter EU-Vermittlung am 19. April in Brüssel geschlossen hatten. Damit erhält die serbische Minderheit im Nordkosovo eine Selbstverwaltung, muss sich aber in den Kosovo-Staatsverband eingliedern.

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