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Katalonien : Separatisten einigen sich auf Regierungsbildung

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Vor dem Abtritt? Kataloniens bisheriger Regionalpräsident Artur Mas. Bild: AP

Nach zähem Ringen haben sich die Separatisten in Katalonien auf eine Regierung geeinigt. Neuwahlen sind somit abgewendet. Und was aus Kataloniens Regionalpräsident Artur Mas wird, meinen spanische Medien auch schon zu wissen.

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          Die katalanischen Unabhängigkeitsbefürworter haben sich am Samstag auf die Bildung einer Regierung in der nordspanischen Region geeinigt.  Gut drei Monate nach der Wahl und nur einen Tag vor Ablauf einer Frist einigten sich die Allianz „Junts pel Sí“ (Gemeinsam fürs Ja) und die kleine linksradikale Partei CUP in Barcelona auf eine Koalition, wie der Präsident der Separatisten-Bewegung „Katalanische Nationalversammlung“ (ANC), Jordi Sánchez, am Samstag mitteilte. „Es gibt ein Abkommen. Wir haben eine Regierung und Stabilität“, schrieb er bei Twitter. Möglich wurde die Einigun nur, weil der bisherige Regionalpräsident Artur Mas auf sein Amt verzichtet.

          Die Einigung kommt nur kurz vor dem spätestmöglichen Zeitpunkt. Hätten sich die Parteien bis morgen nicht geeinigt, hätte es Neuwahlen in der spanischen Region geben müssen. Die Verhandlungen zwischen dem bürgerlichen Mas und der linksextremistischen CUP hatten sich seit den Wahlen vom 27. September hingezogen. Mas wurde vor allem wegen der Verwicklung seiner Partei in diverse Korruptionsskandale abgelehnt. Zweimal scheiterte Mas im Parlament mit dem Versuch, wiedergewählt zu werden.

          Die separatistische Allianz von Mas hatte bei der Regionalwahl am 27. September zwar die meisten Sitze, aber nicht die absolute Mehrheit gewonnen. Mas war daher im Parlament auf die Unterstützung der separatistischen Linkspartei CUP angewiesen.

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