https://www.faz.net/-gq5-80vjh

Finanzielle Hilfe für Ukraine : IWF bewilligt Milliardenhilfen

  • Aktualisiert am

IWF-Chefin Lagarde kündigte neue Finanzhilfen für die Ukraine an. Bild: AFP

Der Internationale Währungsfond hat der Ukraine weitere Finanzhilfen in Höhe von 15,5 Milliarden Euro zugesagt. IWF-Chefin Lagarde sagte, das Programm sei nicht ohne Risiko.

          1 Min.

          Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat den Weg für neue Milliardenhilfen für die Ukraine frei gemacht. Der IWF-Verwaltungsrat billigte am Mittwoch Hilfskredite in Höhe von 17,5 Milliarden Dollar (15,5 Milliarden Euro), wie die Chefin des Währungsfonds, Christine Lagarde, erklärte. Der militärische Konflikt mit den prorussischen Separatisten im Osten des Landes hat die Ukraine in eine schwere Wirtschaftskrise gestürzt.

          Lagarde sagte weiter, die Regierung des Landes stehe zudem vor Gesprächen mit Besitzern von Staatsanleihen. Es gehe darum, die Schulden auf mittlere Sicht tragfähig zu machen. Das vereinbarte Hilfsprogramm sei ambitioniert. Es sei mit vielen Risiken behaftet, doch gebe es genügend Erfolgsaussichten.

          Das neue Kreditprogramm tritt an die Stelle eines kurzfristigen Hilfspakets, das im vergangenen Jahr vereinbart worden war. Die neue IWF-Hilfe soll Teil eines umfassenden internationalen Unterstützungsprogramms im Volumen von über 40 Milliarden Dollar sein, zu dem andere Institutionen, die einzelnen G7-Länder sowie die Gläubiger der Ukraine gleichfalls beitragen sollen. Lagarde hielt sich am Mittwoch in Berlin auf, unter anderem um mit Kanzlerin Angela Merkel und OECD-Generalsekretär Angel Gurria zu sprechen.

          Weitere Themen

          Großrazzia bei Neonazis

          Ballstädt : Großrazzia bei Neonazis

          Das Thüringer Landeskriminalamt durchsuchte mehr als zwei Dutzend Objekte und vollstreckte neun Haftbefehle. Der Einsatz dauert an.

          Topmeldungen

          Allein joggen gehen? Unsere Autorin macht das nur bei Tageslicht (Symbolbild).

          Der Moment.... : ...in dem ich mich nicht mehr sicher fühlte

          In der Pandemie gibt es für unsere Autorin einen Zufluchtsort: den Weiher ums Eck. Dort ist sie fast täglich joggen oder spazieren. Und genau dort ist nun eine Frau vergewaltigt worden. Der Täter ist auf der Flucht, und das Joggen unserer Autorin? Ist ausgesetzt.
          Zinsen sind auch nicht mehr, was sie mal waren.

          Zahlen fürs Ersparte : Was tun, wenn die Bank Negativzinsen will?

          Immer mehr Bankkunden werden von ihrem Bankberater angerufen. Sie sollen ihr Geld umschichten oder ein Verwahrentgelt auf ihr Erspartes zahlen. Wie gefährlich ist es, einfach „Nein“ zu sagen?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.