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Im Osten der Ukraine : Störangriff gegen Überwachungsdrohne

  • Aktualisiert am

Ein prorussischer Soldat beobachtet den Himmel im Osten der Ukraine Bild: AFP

Bei einem Flug über den Osten der Ukraine ist eine Drohne der OSZE durch ein Signal „militärischer Stärke“ gestört worden. Es sei bereits das dritte Mal gewesen, dass ein zur Überwachung der Waffenruhe eingesetztes Flugobjekt angegriffen worden ist.

          Eine von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im Osten der Ukraine eingesetzte Drohne ist elektronisch mit einem Störsignal angegriffen worden. Es habe sich um ein Signal von „militärischer Stärke“ gehandelt, teilte die Organisation am Dienstag in Wien mit. Die Aufklärungsdrohne habe sich über von prorussischen Rebellen kontrolliertem Gebiet befunden. Die ukrainische Armee bestritt eine Beteiligung an der Störaktion.

          Es sei bereits das dritte Mal, dass eine der zur Überwachung der brüchigen Waffenruhe eingesetzten unbemannten Flugzeuge angegriffen worden seien, teilte die OSZE weiter mit. Die Erfüllung des Überwachungsauftrages werde dadurch behindert.

          Am Sonntag hatten Unbekannte in der Nähe von Mariupol mit einer Luftabwehrkanone auf eine der Aufklärungsdrohnen geschossen. Die Drohne sei jedoch nicht getroffen worden. Anfang Oktober hatte Österreich zwei Drohnen in die Gebiete der „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk geliefert. Deutschland und Frankreich haben ebenfalls angeboten, unbemannte Aufklärungsdrohnen zur Verfügung zu stellen.

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