https://www.faz.net/-gq5-81uan

Sechs Jahre nach dem Ausbruch : Griechisches Parlament untersucht Ursachen der Schuldenkrise

  • Aktualisiert am

Das griechische Parlament in Athen Bild: dpa

Die griechische Regierung will einen Untersuchungsausschuss einrichten und feststellen, wer für die seit sechs Jahren andauernde Krise verantwortlich ist. Die Opposition ist dagegen.

          1 Min.

          Ein Untersuchungsausschuss des griechischen Parlaments will sechs Jahre nach ihrem Ausbruch herausfinden, wer für die Schuldenkrise des Staates verantwortlich war. Das Gremium nahm am Samstag mit einer feierlichen Sitzung, an der auch Staatspräsident Prokopis Pavlopoulos und Ministerpräsident Alexis Tsipras teilnahmen, in Athen seine Arbeit auf.

          Griechenland habe als Mitglied der Eurozone internationale Verpflichtungen übernommen, betonte der Präsident. Aber das Land habe auch das Recht auf eine nationale Souveränität. Die Opposition war gegen die Einrichtung des Ausschusses gewesen.

          Die Untersuchungen sollen die Amtszeit des sozialistischen Regierungschefs Giorgos Papandreou (2009 bis 2011), des parteilosen Übergangs-Ministerpräsidenten Lucas Papademos (2011 bis 2012) und die Amtszeit der Koalitionsregierung der Konservativen und der Sozialisten (Juni 2012 bis Januar 2015) unter dem damaligen Premier Antonis Samaras betreffen.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Seit September 2017 gilt das WLTP, ein weltweit harmonisiertes Prüfprogramm. Hier eine Abgasprüfung beim TÜV Rheinland.

          Das Grenzwert-Drama : 95 Gramm

          Von 2020 an dürfen Neufahrzeuge in Europa im Schnitt nur noch vier Liter Benzin oder dreieinhalb Liter Diesel verbrauchen. Wie es zu einem Grenzwert kam, der die Grenzen der Physik sprengt.
          Motorrad-Taxi in der Hauptstadt Yaounde

          Bevölkerungswachstum in Afrika : Kinder als Altersvorsorge

          Kamerun gilt als „Afrika im Kleinen“. Dort lässt sich beobachten, weshalb die Bevölkerung des Kontinents so schnell wächst. Der Gefahren dieser Entwicklung ist sich kaum jemand bewusst.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.