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Wahlumfragen : Griechische Linkspartei Syriza liegt vorn

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Syriza-Chef Alexis Tsipras lehnt die Rettungspolitik von EU und IWF für Griechenland ab. Bild: AP

In Griechenland tobt ein erbitterter Kampf um den rigiden Sparkurs der Regierung. Es drohen Neuwahlen. Umfragen sehen einen Sieg der Oppositionspartei Syriza voraus. Sie lehnt die Rettungspolitik von EU und IWF ab.

          Vor der vorgezogenen Präsidentenwahl in Griechenland hat die linke Oppositionspartei Syriza einer Umfrage zufolge die Nase deutlich vorn. Der jüngsten Erhebung des Instituts „Alco“ vom Mittwoch zufolge käme Syriza aktuell auf 31 Prozent der Stimmen, die konservative Regierungspartei von Ministerpräsident Antonis Samaras läge bei knapp 26 Prozent.

          Die am Mittwoch veröffentlichte Umfrage ist die erste nachdem Samaras die Wahl des Staatsoberhaupts im Parlament überraschend um zwei Monate vorgezogen hat. Ein Teil der Antworten wurden erst nach der Ankündigung am Montagabend eingeholt. Falls Samaras Kandidat, der frühere EU-Kommissar Stavros Dimas, auch im dritten Wahlgang durchfällt, steuert das Land auf Neuwahlen zu.

          Mit dem Schritt sucht der Regierungschef die Machtprobe mit den Gegnern der Sparpolitik. Für die Wahl des Präsidenten ist er auf viele Stimmen der Opposition angewiesen, obwohl er im Athener Parlament über eine Mehrheit der Sitze verfügt. Syriza-Chef Alexis Tsipras lehnt die Rettungspolitik von EU und IWF für Griechenland ab und pocht auf eine Ende des strikten Sparkurses. Die kleine Demokratische Partei bekräftigte am Mittwoch, bei allen drei Wahlrunden nicht für Dimas stimmen zu wollen.

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