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Vor Helsinki : Finnische Marine gibt Warnschüsse auf mögliches U-Boot ab

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Bereits vergangenes Jahr tauchte ein vermutetes U-Boot in skandinavischen Gewässern auf - damals vor der schwedischen Küste. Diese Aufnahme vom Oktober 2014 soll es zeigen. Bild: AFP

Die finnischen Streitkräfte haben vor Helsinki ein unbekanntes Objekt geortet und darauf geschossen. Möglicherweise handelte es sich um ein ausländisches U-Boot.

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          Die finnische Marine hat Warnschüsse auf ein vermutetes U-Boot in Gewässern vor der Hauptstadt Helsinki abgefeuert. Das Gefährt sei am Montag und auch am Dienstagmorgen gesichtet worden, teilte die Marine am Dienstag mit. Verteidigungsminister Carl Haglund sagte, bei dem Objekt könne es sich um ein U-Boot gehandelt haben. Es sei wahrscheinlich, dass es die Gewässer wieder verlassen habe.

          Erstmals entdeckt wurde das Objekt von den finnischen Streitkräften am Montagmittag, an schließend entsandte die Marine Schiffe, um das Gebiet zu durchsuchen. Bei den abgefeuerten Geschossen handelt es sich nach Angaben des Verteidigungsministeriums um Unterwasserbomben, die keinen direkten Schaden verursachen, sondern lediglich einen lauten Knall auslösen. Verteidigungsminister Haglund kündigte eine Untersuchung an. Die Analyse des Vorfalls durch die Marine könne laut einem Sprecher der Streitkräfte Tage oder sogar Wochen dauern.

          Bereits im vergangenen Oktober wurde ein vermutetes U-Boot in skandinavischen Gewässern entdeckt, damals vor den Schären in der Nähe der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Die schwedischen Streitkräfte suchten daraufhin eine Woche erfolglos nach dem Gefährt, legten aber im November Beweise vor, die belegen sollten, dass ein kleineres ausländisches U-Boot unerlaubt in schwedische Hoheitsgewässer eingedrungen war. Schwedische Medien hatten gemutmaßt, dass es sich um ein russisches Fahrzeug handelte.

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