https://www.faz.net/-gpf-a0mw4

Corona-Aufbaufonds der EU : Wer braucht das Geld wirklich?

„Diskussions- und Erklärungsbedarf“: EU-Kommisionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitag nach dem Gipfel über den neuen mehrjährigen Finanzrahmen und den Wiederaufbauplan nach der Corona-Krise Bild: dpa

Erst fürchteten die Osteuropäer, sie müssten den Preis für den Wiederaufbau nach der Corona-Krise zahlen. Nun freut sich besonders Polen über den geplanten Verteilschlüssel. Dessen Kriterien finden aber nicht alle fair.

          4 Min.

          Die Polen können ihr Glück immer noch kaum fassen. Wochenlang plagte sie die Sorge, sie und die anderen Osteuropäer würden den Preis für den Wiederaufbau der EU nach der Corona-Krise zahlen. Schließlich hat die gesundheitliche, aber auch die ökonomische Krise vor allem den Süden des Kontinents getroffen. Es schien nur logisch, die Transferzahlungen von Osten nach Süden umzuleiten.

          Hendrik Kafsack
          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          Seit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihren Vorschlag für ein 750-Milliarden-Euro-Wiederaufbaupaket vorgelegt hat, ist jedoch klar: Nicht nur Polen, sondern gleich eine ganze Reihe von osteuropäischen Staaten gehören sogar zu den Gewinnern des Pakets.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Umrüsten: Auch Berlin-Schöneberg braucht bald mehr Wärmepumpen.

          Quasi-Pflicht : Der teure Wärmepumpen-Hype

          Mit den neuen Heizungen soll alles besser werden – effizienter und grüner in jedem Fall. Doch viele Gebäude sind dafür überhaupt nicht geeignet. Was die Kosten des Heizens betrifft, warnen Fachleute vor einer bösen Überraschung.
          Viele Menschen fühlen sich isoliert und einsam. Die Pandemie schränkt das Leben zu stark ein.

          Allensbach-Umfrage zu Corona : Das Gefühl, in einer Endlosschleife festzuhängen

          Eine Mehrheit in Deutschland meint, Corona habe die Gesellschaft zum Schlechteren verändert. Lediglich jeder Vierte geht davon aus, dass sich 2022 das Leben wieder normalisiert. Der Anteil derjenigen, die bereit wären, gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren, wächst.