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Corona-Aufbaufonds der EU : Wer braucht das Geld wirklich?

„Diskussions- und Erklärungsbedarf“: EU-Kommisionspräsidentin Ursula von der Leyen am Freitag nach dem Gipfel über den neuen mehrjährigen Finanzrahmen und den Wiederaufbauplan nach der Corona-Krise Bild: dpa

Erst fürchteten die Osteuropäer, sie müssten den Preis für den Wiederaufbau nach der Corona-Krise zahlen. Nun freut sich besonders Polen über den geplanten Verteilschlüssel. Dessen Kriterien finden aber nicht alle fair.

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          Die Polen können ihr Glück immer noch kaum fassen. Wochenlang plagte sie die Sorge, sie und die anderen Osteuropäer würden den Preis für den Wiederaufbau der EU nach der Corona-Krise zahlen. Schließlich hat die gesundheitliche, aber auch die ökonomische Krise vor allem den Süden des Kontinents getroffen. Es schien nur logisch, die Transferzahlungen von Osten nach Süden umzuleiten.

          Hendrik Kafsack

          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          Seit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihren Vorschlag für ein 750-Milliarden-Euro-Wiederaufbaupaket vorgelegt hat, ist jedoch klar: Nicht nur Polen, sondern gleich eine ganze Reihe von osteuropäischen Staaten gehören sogar zu den Gewinnern des Pakets.

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