https://www.faz.net/-gpf-ahnrs

EU-Erweiterung : Bye-bye, Balkan

September 2021: Ursula von der Leyen besucht Nordmazedoniens Ministerpräsidenten Zoran Zaev in Skopje. Bild: EPA

Es gibt keine „europäische Perspektive“ für den Balkan mehr. Die EU sollte überlegen, welche Angebote sie der Region stattdessen machen kann.

          2 Min.

          Nicht jedes wichtige Ereignis macht große Schlagzeilen. Manchmal wird die Bedeutung erst Jahre später erkannt. Dieser Tage machte eine Meldung die Runde, die wenig Beachtung fand, sich aber im Rückblick als folgenschwer herausstellen könnte – als Beispiel dafür, wie die Europäische Union ihren außenpolitischen Einfluss auf dem eigenen Kontinent verspielte.

          In Nordmazedonien, einem Balkanstaat von kaum mehr als zwei Millionen Einwohnern, hat Ministerpräsident Zoran Zaev seinen Rücktritt angekündigt. Vorher war seine Partei bei Kommunalwahlen abgestraft worden. Da kann man fragen: Na und? Wen schert es, ob irgendwo in einem kleinen Balkanstaat ein Regierungschef zurücktritt?

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Neuer Mercedes SL : Renner, Roadster, Rentner

          Mit der achten Generation des SL kehrt Mercedes zum Stoffdach zurück und ersetzt den Doppelnamen Mercedes-Benz durch Mercedes-AMG. Die Tochter in Affalterbach baut auch den Wagen. Ein Plug-in-Hybrid ist in Vorbereitung.
          Machtdemonstration: Ein Konvoi russischer gepanzerter Fahrzeuge fährt auf einer Autobahn auf der Krim. .

          Russischer Aufmarsch : Die Ukraine ist von drei Seiten umstellt

          Westliche Dienste sehen mit Unruhe, wie Moskau immer mehr Truppen an die Grenze zur Ukraine verlegt – auch über Belarus und das Schwarze Meer. Mit ihren Waffen sind die Russen schon jetzt überlegen.