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Migrationskrise : Erdogan und die Geographie

  • -Aktualisiert am

Viele Türken sind mit der Flüchtlingspolitik ihres Präsidenten, Recep Tayyip Erdogan, unzufrieden. Bild: Reuters

Der „Flüchtlingspakt“ zwischen der EU und Ankara stand von Anfang an in der Kritik. Doch in der Migrationskrise sind die Europäer auf die Türkei angewiesen, ob sie es wollen oder nicht.

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          Seit der „Flüchtlingspakt“ zwischen Ankara und der EU im März 2016 in Kraft getreten ist, wird er angefeindet. Die Kritik kommt von ganz links bis ganz rechts. Der Vorsitzende der Linkspartei Bernd Riexinger oder deren Fraktionschef Dietmar Bartsch fordern ebenso ein Ende des „menschenunwürdigen Flüchtlingsdeals“ wie Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth von den Grünen oder die AfD-Fraktionschefin Alice Weidel.

          Rainer Maria Woelki, Erzbischof von Köln, fühlt sich gar dazu berufen, das Abkommen „infam“ zu nennen. Die tief im linken gesellschaftspolitischen Spektrum verankerte Lobbyorganisation „Pro Asyl“ fordert ebenso ein Ende des „schmutzigen Deals“ wie Autoren rechtspopulistischer Internetforen. Sebastian Kurz gehörte schon zu den Kritikern, als er noch österreichischer Außenminister war.

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