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Wegen Skripal-Anschlags : EU-Sanktionen gegen russischen Militärgeheimdienst

  • Aktualisiert am

Dekontaminierungsarbeiten im ehemaligen Wohnhaus des Doppelagenten Skripal in Salisbury Bild: dpa

Wegen des Anschlags auf den ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal in Salisbury müssen mehrere russische Geheimdienstmitarbeiter Sanktionen hinnehmen: Einreiseverbote und Kontensperren.

          Die EU hat die Führung des russischen Militärgeheimdiensts GRU wegen des Giftanschlags auf den früheren Doppelagenten Sergej Skripal in Großbritannien mit Sanktionen belegt.

          Der Leiter und der stellvertretende Leiter des Geheimdienstes dürften fortan nicht mehr in die EU einreisen und ihre Vermögen in Europa würden eingefroren, teilte der EU-Rat am Montag mit.

          Auch die beiden Agenten, die den Anschlag auf Skripal verübt haben sollen, wurden auf die EU-Sanktionsliste gesetzt.

          Bei dem Anschlag im britischen Salisbury waren Anfang März der frühere Doppelagent Skripal und seine Tochter Julia schwer vergiftet worden. Die Täter nutzten dabei ein Mittel, das dem in der früheren Sowjetunion entwickelte Kampfstoff Nowitschok entspricht.

          Nach britischen Ermittlungen steckte der russische Militärgeheimdienst GRU hinter der Tat. Die Regierung in Moskau streitet bislang jegliche Verantwortung ab. Großbritannien und etliche Verbündete ließen allerdings bereits als Reaktion etliche russische Diplomaten ausweisen.

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