https://www.faz.net/-gpf-9vzpb

Die drei Präsidenten der EU : Zusammen mit Großbritannien in die Zukunft schauen

  • -Aktualisiert am

Am Vorabend des Brexits: In der Nähe des britischen Parlaments demonstriert ein Remainer Bild: AFP

In turbulenten Zeiten spielt Größe eine Rolle: Die EU wird nach dem Brexit enger zusammenwachsen und weiter mit London kooperieren. Das schreiben die Präsidentin der EU-Kommission, der Präsident des Europäischen Rats und der EU-Parlamentspräsident in ihrem Gastbeitrag.

          3 Min.

          Wenn der heutige Tag zu Ende geht, endet auch die mehr als 45-jährige Mitgliedschaft des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union. Bei uns als Präsidentin beziehungsweise Präsidenten der drei wichtigsten EU-Organe löst der heutige Tag – wie bei so vielen anderen Menschen auch – unweigerlich Nachdenklichkeit und gemischte Gefühle aus.

          Wir denken an alle, die dazu beigetragen haben, die Europäische Union zu dem zu machen, was sie heute ist. An alle, die sich um ihre Zukunft sorgen oder enttäuscht sind, dass das Vereinigte Königreich die Union verlässt. Wir denken an die Britinnen und Briten bei unseren EU-Organen, die mitgeholfen haben, das Leben von Millionen von Europäerinnen und Europäern zu verbessern. Wir denken an das Vereinigte Königreich und seine Menschen, ihre Kreativität, ihren Einfallsreichtum, ihre Kultur und ihre Traditionen, die das Bild unserer Union bis heute ganz wesentlich mitgeprägt haben.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : 65% günstiger

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. digital – Jubiläumsangebot

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          In der Corona-Krise sind Gesundheitssysteme in vielen Ländern überfordert: Intensivstation mit Covid-19-Erkrankten in einer Klinik im italienischen Pavia

          Nach der Corona-Krise : Deutschland wird zum Vorsorgestaat

          Die Corona-Krise erschüttert die Grundlagen unserer Gesellschaften und der Weltwirtschaft. Das Verhältnis von Markt und Staat wird sich fundamental ändern. Gesundheitssysteme sind nicht mehr privatisierbar. Ein Gastbeitrag des ehemaligen Außenministers.