https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/eu-kommissarin-ylva-johansson-verschluesselung-darf-nicht-verbrecher-schuetzen-17092442.html

EU-Kommissarin Ylva Johansson : „Verschlüsselung darf nicht Verbrecher schützen“

EU-Innenkommissarin Ylva Johansson Bild: AP

EU-Innenkommissarin Ylva Johansson legt an diesem Mittwoch eine „Agenda gegen den Terrorismus“ vor. Im F.A.Z.-Interview erklärt sie, wie sie die Europäische Polizeibehörde Europol dafür stärken will.

          3 Min.

          Sie legen an diesem Mittwoch eine „Agenda gegen den Terrorismus“ vor. Was können Sie dazu beitragen, Frau Kommissarin?

          Thomas Gutschker
          Politischer Korrespondent für die Europäische Union, die Nato und die Benelux-Länder mit Sitz in Brüssel.

          Natürlich liegt die meiste Arbeit bei den Mitgliedstaaten. Wir werden Terroristen nicht von der Kommission aus stoppen. Ich sehe aber mehrere Bereiche, in denen wir uns so einbringen können, dass es allen nutzt. Wir müssen zum Beispiel dafür sorgen, dass Datenbanken miteinander verknüpft werden und dass unsere gemeinsame Außengrenze besser geschützt wird. Unsere letzte Agenda ist schon 15 Jahre alt, seitdem hat sich viel getan.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Droht dem Westen: Der russische Präsident Wladimir Putin am 21. September 2022

          Putins neue Drohungen : Szenarien für den nuklearen Ernstfall

          Putin hat schon früher mit dem Einsatz von Atomwaffen gedroht. Diesmal sagt er, er bluffe nicht. Washington hat dafür Szenarien ausgearbeitet und Moskau gewarnt.
          Sozial gefördertes Gesundheitsrisiko: Ohne Alkohol sind Volksfeste wie hier im bayerischen Straubing nicht zu denken.

          Erhöhtes Krebsrisiko : Jedes Glas ein Glas zu viel

          Forscher warnen, dass der Alkoholkonsum in Deutschland zu nachlässig gehandhabt wird. Knapp 150.000 Krebsfälle könnten demnach durch eine Preissteigerung verhindert werden.