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Großbritanniens EU-Ausstieg : May: ungeordneter Brexit „kein Weltuntergang“

  • Aktualisiert am

Großbritanniens Premierministerin Theresa May während eines Treffens mit dem Emir von Qatar in London. Bild: AFP

Großbritannien steht kurz vor einem ungeregelten EU-Ausstieg. Während Finanzminister Philip Hammond vergangene Woche davor warnte, dämpft Premierministerin Theresa May nun die Sorgen davor.

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          Die britische Premierministerin Theresa May dämpft Sorgen vor einem ungeordneten Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union. Sollte es nicht gelingen, eine Vereinbarung über die Beziehungen zur EU nach dem Brexit zu erzielen, wäre das zwar kein „Spaziergang im Park“, aber auch nicht „kein Weltuntergang“, sagte sie am Dienstag dem Sender Sky News zufolge vor ihrem Abflug nach Südafrika.

          May wandte sich damit gegen Äußerungen von Finanzminister Philip Hammond, der vergangene Woche davor gewarnt hatte, dass ein ungeordneter Brexit die britischen Staatsfinanzen stark belasten dürfte.

          „Veraltete Prognosen“

          Hammond habe sich dabei auf veraltete Prognosen gestützt, sagte May. Der Finanzminister hatte erklärt, ein Brexit ohne Nachfolgeabkommen könne dazu führen, dass die Verschuldung in den kommenden 15 Jahren um etwa 80 Milliarden Pfund (88,3 Milliarden Euro) höher ausfallen könnte, weil das Wachstum geringer sei.

          Zuvor hatte der französische Ministerpräsident Edouard Philippe seine Minister dazu aufgefordert, sich auf einen „harten“ Brexit vorzubereiten. Vor allem das Leben in Frankreich lebender Briten soll erleichtert werden.

          Das Vereinigte Königreich verlässt die EU nach derzeitigem Stand am 29. März 2019. Ob es zu einer Einigung mit der EU kommt oder es tatsächlich einen ungeregelten Brexit gibt, ist derzeit offen.

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