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Estlands Außenministerin : „Wir müssen einen neuen Krieg in Europa verhindern“

„Ukraine stärken“: Die estnische Außenministerin Eva-Maria Liimets im Juni 2021 in Kopenhagen Bild: Picture Alliance

Die estnische Außenministerin Eva-Maria Liimets warnt im Interview mit der F.A.Z.: Die Ukraine brauche Hilfe zur Selbstverteidigung – auch Waffen. Für Deutschland findet sie trotzdem lobende Worte.

          3 Min.

          Frau Ministerin, Ihre Regierung will der Ukraine wegen der anhaltenden russischen Drohungen gegen das Land aus eigenen Armeebeständen Waffen über­geben. Dabei geht es auch um Haubitzen aus ehemaligen DDR-Beständen. Berlin prüft noch, ob es der Weiterverwendung zustimmt, und das kann Wochen dauern. Was sagen Sie dazu?

          Gerhard Gnauck
          Politischer Korrespondent für Polen, die Ukraine, Estland, Lettland und Litauen mit Sitz in Warschau.

          Die Ukraine ist unter anhaltendem militärischem und auch wirtschaftlichem Druck seitens Russlands. Daher ist es wichtig, ihre Resilienz, ihre Fähigkeit zur Abschreckung und damit auch ihr Selbstvertrauen zu stärken. Wie viele andere Länder leisten wir Hilfe. Wir sehen, dass hier gerade militärische Ausrüstung neben Schulungshilfe ein wichtiger Beitrag sein kann. Übrigens haben Estland und Deutschland im November entschieden, der Ukraine ge­meinsam ein Feldlazarett im Wert von fünf Millionen Euro zu übergeben; es wird im März dort eintreffen.

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