Enttarnung russischer Spione :
Peinlicher Dilettantismus aus dem Kreml

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Moskau
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Ganz offen: Der Name eines der mutmaßlichen Skripal-Attentäter, A.W. Tschepiga, steht auf einem Ehrenmal der Militärschule in Blagoweschtschensk

Investigative Journalisten in Russland und anderen Ländern tragen dazu bei, Geheimdienstmitarbeiter Moskaus zu enttarnen. Manche Hinweise liegen erstaunlich offen zutage.

Ein Gespräch mit Roman Dobrochotow, dem Gründer des russischen Rechercheblogs „The Insider“, kann Geduld erfordern. Etwa, wenn während des Interviews gerade in Den Haag neue Spionageanschuldigungen gegen Mitarbeiter des russischen Militärgeheimdienstes GRU bekanntgegeben werden. Dobrochotow will das unbedingt hören, an Fragen ist für die nächste Stunde nicht zu denken. Dobrochotow guckt permanent auf eins seiner zwei Handys, liest die Übersetzungen der Pressekonferenz, die ihm ein Kollege schickt. Es ist sein Partner bei „Bellingcat“, einem weiteren investigativen Netzwerk rund um den Briten Eliot Higgins, mit dem „The Insider“ zusammenarbeitet. Dobrochotow ist aufgeregt – er glaubt, dass ihre Recherchen den Niederländern geholfen haben könnten, die GRU-Mitarbeiter zu enttarnen.

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