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„Betrügerisches Regime“ : Großbritannien und Kanada verhängen Sanktionen gegen Lukaschenka

  • Aktualisiert am

Alexander Lukaschenko, Machthaber von Belarus Bild: dpa

In der EU scheitern Sanktionen gegen das Regime in Belarus. Kanada und Großbritannien haben hingegen nun welche verhängt. Der britische Außenminister Dominic Raab findet deutliche Worte.

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          Großbritannien und Kanada haben Sanktionen gegen den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenka und sieben weitere Regierungsvertreter angekündigt. „Das Zeitfenster schließt sich, um zu beeinflussen, was in Belarus passiert“, sagte Außenminister Dominic Raab am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters während eines Besuchs in Seoul. „Wir glauben, dass jetzt die Zeit zum Handeln ist.“ Die Menschenrechtsverletzungen und der Wahlbetrug müssten Konsequenzen haben. Für die Sanktionierten gelte ein Einreiseverbot, zudem werde das Vermögen der Betroffenen eingefroren, teilte Raab mit. Dies sei eine „klare Botschaft“ an das „gewalttätige und betrügerische Regime“ in Belarus, dass beide Länder „die Ergebnisse dieser gefälschten Wahl nicht akzeptieren“.

          Bereits am Donnerstag hatte die Nachrichtenagentur Reuters erfahren, dass Großbritannien, die Vereinigten Staaten und Kanada Sanktionen im Zusammenhang mit der Präsidentenwahl vom 9. August planen. Entsprechende Pläne der EU scheitern bislang am Widerstand Zyperns.

          Zahlreiche Staaten erkennen die Wiederwahl von Lukaschenka nicht an. Seit der Abstimmung Anfang August protestieren in Belarus Zehntausende Menschen gegen den Machthaber. Die Polizei geht hart gegen die Demonstranten vor, Hunderte sind festgenommen worden.

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