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Debatte um Energieembargo : Hart zu Putin kann nur sein, wer stark ist

Putin abschrecken mit realer militärischer Macht: Leopard-Kampfpanzer der Bundeswehr auf dem Übungsplatz Munster. Bild: dpa

Der Westen muss sich auf eine lange Auseinandersetzung mit Russland einstellen. Auch Deutschland sollte sich dabei nicht selbst schwächen.

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          Das Grauen des Krieges, mit dem Russland die Ukraine seit fünf Wochen überzieht, hat einen neuen Namen: Butscha. Es ist zu befürchten, dass er nicht der letzte sein wird, der Putins Blutspur markiert. Die furchtbaren Bilder aus dem Kiewer Vorort zeigen wie die Berichte aus Mariupol und anderen ukrainischen Städten, dass Moskau im Nachbarland nicht anders Krieg führt als in Tschetschenien, Georgien und Syrien: mit hemmungsloser, gezielter Brutalität auch gegen die Zivilbevölkerung.

          Die Bilder aus Butscha dürften die Debatte darüber, was Deutschland tun könne beziehungsweise müsse, um Putin zu stoppen, stärker beeinflussen als die Appelle Selenskyjs und die Schelte seines Botschafters in Berlin. Selbst aus den Reihen der Am­pelkoalition werden nun Stimmen laut, die fordern, Deutschland solle zur schärfsten Waffe im „Wirtschaftskrieg“ (Habeck) gegen den Kreml greifen und sofort auf den Be­zug von Gas, Öl und Kohle aus Russland verzichten.

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