Katholische Kirche in Italien : Empörung über ersten Missbrauchsbericht

Angesichts von Zahlenspielereien sprechen Opferorganisationen von einem „Witz“. Meinen es Italiens Bischöfe ernst mit der Aufarbeitung?
Italien ist ein Nachzügler bei der Aufarbeitung sexualisierter Gewalt in der katholischen Kirche. Während in Australien, Kanada und den USA, in Argentinien und Chile, in Deutschland und Österreich, in Frankreich, Spanien und Portugal seit Jahren und Jahrzehnten über Missbrauch in der Kirche berichtet und gestritten wird, herrschte in Italien bis zuletzt dröhnendes Schweigen. Als ob es im „Mutterland“ der Weltkirche keine übergriffigen und gewalttätigen Priester gegeben hätte, keinen Missbrauch in katholischen Bildungs- und Sozialeinrichtungen – und auch keine Bischöfe, die Straftaten und Missstände vertuscht hätten.





