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Einmarsch in Syrien : Erdogans Zone der Unsicherheit

  • -Aktualisiert am

Zivilisten fliehen vor den Gefechten in Nordsyrien. Bild: AFP

Der türkische Krieg hat in nur drei Tagen Zehntausende zur Flucht getrieben. Möglich gemacht hat ihn Trump, der seine kurdischen Bündnispartner fallen ließ. Das kann sich noch rächen.

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          Am Mittwoch marschierten Erdogans Truppen in Syrien ein. Mit allen Konsequenzen, die Kriege so haben: Zerstörung, Leid und Elend. Zehntausende sind auf der Flucht, Hunderte verletzt, Dutzende tot - darunter sowohl Kurden als auch Türken, Frauen und Kinder, Muslime und Christen.

          Erdogan nannte die Offensive „Friedensquelle“, seine arabischen Söldner eine „mohammedanische Armee“. Aus großen Lautsprechern an der Grenze lässt er osmanische Marschmusik für sie abspielen.

          Willfährige Helfer fluten die sozialen Medien mit Kriegskitsch und kindergerechten Zeichnungen, die erklären sollen, dass Bomben Frieden schaffen. Wer die Offensive einen Krieg nennt, begeht laut türkischer Regierung Landesverrat. Kritiker werden nach Erdogan-Manier mundtot gemacht. Ein Journalist wurde schon festgenommen, gegen viele weitere wird ermittelt.

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