https://www.faz.net/-gpf-9hnc0

Bürgerkriegsland : Einigung auf Waffenruhe für Jemens strategisch wichtigen Hafen

  • Aktualisiert am

Ein Frachtschiff im Hafen von Hudaida Bild: dpa

Die Friedensgespräche für das Bürgerkriegsland bringen weitere Fortschritte. Nun könnte die Versorgung der Bevölkerung verbessert werden.

          Bei den Jemen-Friedensgesprächen in Schweden haben sich die Huthi-Rebellen und die Regierung auf eine Waffenruhe für die strategisch wichtige Hafenstadt Hudaida geeinigt. Das Abkommen sehe auch eine beiderseitige Truppenverlagerung vor, sagte UN-Generalsekretär António Guterres am Donnerstag am Verhandlungsort Rimbo nördlich der schwedischen Hauptstadt Stockholm. Er würdigte die Gesprächsrunde als Ausgangspunkt für Frieden in dem Bürgerkriegsland.

          Der Hafen Hudaida ist zentral für die Versorgung des Landes, das unter einer schweren humanitären Krise leidet. Die Jemen-Verhandlungen gehen an diesem Donnerstag nach einer Woche zu Ende. Guterres zufolge einigten sich Rebellen und Regierung darauf, die Gespräche Ende Januar fortzusetzen.

          Im Jemen kämpfen Huthi-Rebellen seit mehr als vier Jahren gegen Anhänger der international anerkannten Regierung. Deren Truppen werden von einer von Saudi-Arabien geführten Koalition mit Luftangriffen unterstützt. Das sunnitische Nachbarland Saudi-Arabien sieht in den Rebellen einen engen Verbündeten seines Erzfeindes, des schiitischen Irans.

          Weitere Themen

          EU will bis 2050 klimaneutral werden Video-Seite öffnen

          Gipfeltreffen in Brüssel : EU will bis 2050 klimaneutral werden

          Im Kampf gegen den Klimawandel will sich der EU-Gipfel auf das Ziel festlegen, bis zum Jahr 2050 Treibhausgasneutralität zu erreichen. Im letzten Entwurf für das Treffen der Staats- und Regierungschefs ist der Termin erstmals genannt.

          So wollen Maas und Le Drian Europa stärken

          Plan wider die Lähmung : So wollen Maas und Le Drian Europa stärken

          Das deutsch-französische Tandem stockt. Die Außenministerien in Berlin und Paris haben hinter den Kulissen ein Programm entwickelt, wie es künftig besser laufen kann – und Europa handlungsfähiger werden soll.

          Topmeldungen

          Europäisches Tandem: Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian (links) und sein deutscher Amtskollege Heiko Maas am Mittwoch in Paris

          Plan wider die Lähmung : So wollen Maas und Le Drian Europa stärken

          Das deutsch-französische Tandem stockt. Die Außenministerien in Berlin und Paris haben hinter den Kulissen ein Programm entwickelt, wie es künftig besser laufen kann – und Europa handlungsfähiger werden soll.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.