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Nach schweren Unruhen : Ecuadors Präsident gibt Forderung der Protestierer nach

  • Aktualisiert am

Zusammenstöße bei Protesten in Quito vergangenen Dienstag Bild: Reuters

Viele Menschen waren bei Protesten verletzt worden, einige sogar getötet. Nach Verhandlungen knickt Präsident Moreno nun ein: Kraftstoff wird doch nicht teurer. Das widerspricht einer Auflage des IWF.

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          Nach tagelangen Protesten gegen gestiegene Kraftstoffpreise haben die ecuadorianische Regierung und die Indigenen-Bewegung eine Einigung erzielt. Die Regierung von Präsident Lenín Moreno wird ein umstrittenes Dekret zurücknehmen, mit denen staatliche Subventionen für Kraftstoffe gestrichen worden waren, wie der UN-Vermittler Arnaud Peral am Sonntag mitteilte. Im Gegenzug stellt die Indigenen-Bewegung die Proteste ein.

          Beide Seiten waren zuvor zu Gesprächen zur Beilegung der sozialen Unruhen zusammengekommen. Bei den Protesten sind seit Anfang Oktober sieben Menschen getötet und mehr als 1300 Menschen verletzt worden.

          Die Unruhen hatten sich an stark gestiegenen Treibstoffpreisen entzündet. Die Demonstranten geben Moreno die Schuld für den Anstieg der Treibstoffpreise, da er im März ein Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) abgeschlossen hatte. Ecuador sicherte sich damit milliardenschwere IWF-Kredite. Im Gegenzug wurde Morenos Regierung zur Auflage gemacht, die staatlichen Subventionen für Kraftstoff abzuschaffen.

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