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Durch Autobombe : Französische Soldaten in Mali verletzt

  • Aktualisiert am

Auf diesem Archivbild vom Juli 2019 sind französische Soldaten in den Straßen von Gossi in Mali zu sehen. Bild: Reuters

Durch eine Autobombe werden französische Soldaten und malische Zivilisten nahe der Stadt Gossi verletzt. Die französische Armee schickt Verstärkung in die Region.

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          Bei einem Anschlag mit einer Autobombe sind in Mali mehrere französische Soldaten und malische Zivilisten verletzt worden. Die Soldaten befanden sich auf einer Aufklärungsmission nahe der Stadt Gossi im Zentrum des Landes, wie die französische Armee am Montag mitteilte. Aus malischen Militärkreisen und von einem lokalen Abgeordneten hieß es, dass drei Soldaten verletzt worden seien.

          Die französische Armee teilte mit, Kampfhubschrauber und Kampfflugzeuge in die Region geschickt zu haben, die die Bodentruppen unterstützen sollen.

          Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte am 10. Juni das Ende des bisherigen Kampfeinsatzes Barkhane angekündigt und eine internationale Allianz gegen Islamisten gefordert. Die Mission Barkhane hat ihren militärischen Hauptsitz im Tschad und kämpft seit 2014 gegen dschihadistische Gruppen.

          Seit dem vergangenen Jahr gibt es auf Druck Frankreichs in der Region auch eine europäische Einsatzgruppe namens Takuba mit rund 600 Soldaten. Zudem sind EU und UNO in Mali mit Ausbildungs- und Stabilisierungsmissionen präsent. Daran beteiligt sich Deutschland mit bis zu 1700 Bundeswehrsoldaten.

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