https://www.faz.net/-gpf-aet1m

Machtübernahme der Taliban : Drei Bundeswehrmaschinen zu Evakuierung nach Kabul gestartet

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Für den Evakuierungs-Einsatz in Kabul hat die Luftwaffe weitere Transportflugzeuge in Richtung Afghanistan entsandt. Seit dem Morgen sind nun insgesamt drei Maschinen in Richtung Kabul unterwegs.

          1 Min.

          Für den Evakuierungs-Einsatz in Kabul hat die Luftwaffe weitere Transportflugzeuge in Richtung Afghanistan entsandt. Seit dem Morgen seien nun insgesamt drei Maschinen in Richtung Kabul unterwegs, sagte ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums am Montag in Berlin. Die A400M-Maschinen sollen deutsche Bürger und einheimische Ortskräfte aus Kabul ausfliegen.

          Die Luftwaffen-Flugzeuge sollen eine Luftbrücke zwischen Kabul und der Hauptstadt des Nachbarlands Usbekistan, Taschkent, errichten. In Taschkent sollen dann zivile Chartermaschinen die Ausgeflogenen abholen und nach Deutschland bringen.

          Platz für 150 Passagiere pro Maschine

          Die Bundesregierung plant nach AFP-Informationen, etwa 2000 Einheimische aus Kabul auszufliegen. Dabei handelt es sich um Ortskräfte, die in Afghanistan für deutsche Stellen gearbeitet haben, aber auch um besonders gefährdete Frauen, Menschenrechtler und weitere Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen. In einem A400M-Transportflugzeug haben etwa 150 Passagiere Platz.

          F.A.Z. Frühdenker – Der Newsletter für Deutschland

          Werktags um 6.30 Uhr

          ANMELDEN

          Die Evakuierung werde von einem „Kernteam“ der deutschen Botschaft am Flughafen in Kabul koordiniert, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amts. Die Botschaft kontaktiere jeden Einzelnen, der auf einen Platz im Flugzeug gebucht sei. Er warnte ausdrücklich davor, sich auf eigene Faust zum Flughafen in Kabul zu begeben. Dies könne „riskant sein“, sagte der Sprecher. „Die Situation in und um den Flughafen ist im Moment sehr unübersichtlich“.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Türkischer Präsident Erdogan

          Türkischer Präsident Erdogan : Der Wert der Zurückhaltung

          Der türkische Präsident Erdogan nimmt Abstand von der Ausweisung westlicher Diplomaten. Eine von ihnen verfasste Erklärung wertet er als Einlenken.
          Die Whistleblowerin Frances Haugen verlässt das britische Parlamentsgebäude in London.

          Quartalszahlen : Facebook leidet unter Apple

          Das soziale Netzwerk wächst langsamer und macht neue Regeln des iPhone-Herstellers mitverantwortlich. Derweil sagt Whistleblowerin Frances Haugen vor dem britischen Parlament aus – und wirft dem Konzern einen „Tanz mit Daten“ vor.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.