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Ein teurer Präsident : Intensive Trump-Bewachung bringt Secret Service in Geldnot

  • Aktualisiert am

Ein glamouröser Job? Secret Service Agenten schützen den „Marine One“- Helikopter mit Donald Trump an Bord. Bild: AFP

Der Trump-Clan ist groß und extrem reisefreudig: So viele Personen wie nie zuvor müssen geschützt werden, und das immer und überall. Das bringt den Secret Service in finanzielle Not.

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          Der Secret Service ist wegen der intensiven Bewachung von Donald Trump und dessen Familie in größeren Geldnöten. 1000 Agenten hätten bereits jetzt das erlaubte Maß an Überstunden und zusätzlicher Bezahlung erreicht, sagte der Chef der Behörde, Randolph Alles, der Zeitung „USA Today“ am Montag.

          42 Personen aus Trumps Umfeld müssten geschützt werden, so viele wie nie zuvor. Unter Barack Obama waren es 31. Trump reist sehr viel, 18 seiner schutzbedürftigen Familienmitglieder ebenso – der Secret Service ist immer dabei. Das gilt auch für Trumps Wochenendtrips zu seinen diversen Golfanlagen.

          „Der Präsident hat eine große Familie, und unsere Pflichten sind gesetzlich geregelt“, sagte Alles. „Ich kann es nicht ändern. Ich kann da nichts machen.“ Im Vergleich zu früher ist dem Bericht zufolge die Arbeit durch das Reisen und die Überlastung so viel anstrengender geworden, dass dem Secret Service die Leute weglaufen. Die Mittel seien so knapp, dass man selbst geleistete Mehrarbeit nicht für alle werde ausgleichen können.

          Seit seiner Amtseinführung sei Trump bereits sieben Mal zu seinem Anwesen in Mar-a-Lago, Florida und fünf Mal zu seinem Golfclub in Bedminster, New Jersey gereist. Ein Trip allein koste laut „USA Today“ etwa drei  Millionen Dollar. Um den Präsidenten dort schützen zu können, gab der Secret Service in diesem Jahr bereits 60.000 Dollar nur für Golfkarts aus.

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