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Quote oder Schutzzölle : Trump will Stahl- und Alu-Exporte der EU senken

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Donald Trump will in jedem Fall eine Reduzierung der europäischen Stahl- und Aluminiumexporte in die Vereinigten Staaten erreichen. Bild: Reuters

EU-Handelskommissarin Malmström rechnet damit, dass Amerikas Strafzölle demnächst auch für Europa gelten. Polen erklärt, was Trump will.

          Im Handelsstreit mit der EU pocht der amerikanische Präsident Donald Trump nach Angaben aus der polnischen Regierung auf eine Verringerung der Stahl- und Aluminium-Exporte in die Vereinigten Staaten um zehn Prozent. Dazu würden von der amerikanischen Seite zwei Optionen erwogen, sagte eine polnische Regierungssprecherin am Dienstagabend: Entweder eine Reduzierung der Exporte auf 90 Prozent der Menge von 2017 durch eine Quote oder eine Reduzierung um ebenfalls zehn Prozent durch Schutzzölle. Zuvor hatte das „Wall Street Journal“ die polnische Technologieministerin Jadwiga Emilewicz gleichlautend zitiert.

          EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström rechnet nicht damit, dass die Union die drohenden Zölle der Vereinigten Staaten von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium noch abwenden kann. Gut eine Woche vor dem Auslaufen der von Washington gesetzten Frist äußerte sie sich am Dienstag pessimistisch, dass es erneut zu einer Verlängerung kommt. Es gebe aus Washington Signale, dass die bislang für die EU gewährte Ausnahmeregelung nicht über den 1. Juni hinaus ausgeweitet werde, sagte Malmström nach einem Treffen der EU-Handelsminister.

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