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Keine Deals als Präsident : Trumps Söhne sollen Geschäfte übernehmen

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2014: Die Trump Söhne Donald Jr. und Eric (von links) zusammen mit Tochter Ivanka und Donald Trump in Washington. Bild: dpa

Wer übernimmt die Geschäfte von Immobilienmogul Donald Trump, wenn er Amerikas Präsident ist? Eine entsprechende Pressekonferenz wurde kurzfristig abgesagt. Trump verkündet lieber via Twitter.

          Amerikas zukünftiger Präsident Donald Trump will die Leitung seiner Privatgeschäfte vor der Amtsübernahme in wenigen Wochen seinen Kindern übertragen. „Obwohl mich das Gesetz nicht dazu verpflichtet, verlasse ich meine Unternehmen vor dem 20. Januar, um mich voll auf die Präsidentschaft zu konzentrieren“, kündigte der Immobilienmilliardär am Montagabend (Ortszeit) über den Kurznachrichtendienst Twitter an.

          Seine Söhne Donald Jr. und Eric würden die Unternehmen künftig zusammen mit Geschäftsführern leiten. „Während meiner Amtszeit(en) werden keine neuen Geschäfte abgeschlossen.“

          Trump hatte am Montag eine Pressekonferenz verschoben, in der er am Donnerstag gemeinsam mit seinen Kindern Einzelheiten dazu bekanntgeben wollte, wer künftig seine Geschäfte führen wird. Er werde „in der nahen Zukunft“ in einer Pressekonferenz über seine Geschäfte, Kabinettsentscheidungen „und alle anderen Themen, die von Interesse sind“ sprechen, schrieb der 70-jährige Republikaner dann am späten Abend. Seine bislang letzte richtige Pressekonferenz war im Juli. Trump hatte bereits zuvor angekündigt, sich komplett aus seinen Unternehmen zurückziehen zu wollen.

          Der 70-Jährige war als Geschäftsmann häufig umstritten. Mit seinen Kasino-Geschäften ging er mehrfach in Konkurs, seine sogenannte Universität stand unter dem Verdacht, Studenten betrogen zu haben. Trump hatte sich erst vor wenigen Wochen in einem Vergleich auf die Zahlung von 25 Millionen Dollar Schadenersatz verständigt. Ihm gehören zudem Hotels und Golfplätze von Panama bis Schottland, ein Weingut und eine Model-Agentur. Nach Einschätzung von Rechtsexperten wäre es dafür die beste Lösung, das Imperium gänzlich zu verkaufen.

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