https://www.faz.net/-gpf-9u9k0

Vereinigte Staaten : Trump bezeichnet Amtsenthebung als „politischen Wahnsinn“

  • Aktualisiert am

Der amerikanische Präsident Donald Trump Bild: AP

Die Demokraten wollen Donald Trump aus dem Amt drängen. Der beteuert in einem Tweet, seine Präsidentschaft sei „eine der erfolgreichsten“, und er habe sich nichts zuschulden kommen lassen.

          1 Min.

          Der amerikanische Präsident Donald Trump hat die von den Demokraten vorangetriebene Amtsenthebung als „schieren politischen Wahnsinn“ bezeichnet. Seine bisherige Amtszeit sei eine der „erfolgreichsten Präsidentschaften“, der Wirtschaft gehe es blendend, und er habe sich absolut nichts zu Schulden kommen lassen, schrieb Trump am Dienstag auf Twitter. Seinen Tweet setzte er kurz vor einer Pressekonferenz der führenden Demokraten im Repräsentantenhaus ab.

          Die Vorstellung der Anklagepunkte ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Abstimmung über das Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) im Plenum der Parlamentskammer.

          Hintergrund des Vorgehens gegen Trump sind Vorwürfe aus der Ukraine-Affäre. Trump soll seine Stellung dazu missbraucht haben, um die Ukraine zu Ermittlungen gegen den Sohn seines Herausforderers Joe Biden zu bewegen. Biden hat gute Chancen auf die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten bei der Wahl 2020, bei der Trump für die Republikaner wieder antreten will.

          Eine Anklage gegen Trump im von Demokraten kontrollierten Repräsentantenhaus gilt als nahezu sicher, eine Verurteilung im mehrheitlich republikanischen Senat hingegen gilt als unwahrscheinlich. Dafür müssten 20 Republikaner das Lager wechseln.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Sandra Maischberger begrüßte in ihrer Sendung am 22. Januar 2020 den Cicero-Chefredakteur Christoph Schwennicke, die ARD-Moderatorin Anna Planken und den Kabarettisten Florian Schroeder (von links).

          TV-Kritik: „Maischberger“ : Ein Ende mit Schrecken

          Ist unser Essen zu billig? Ist Greta Thunberg schlimmer als Donald Trump? Sandra Maischberger lässt unaufgeregt die Woche Revue passieren. Doch dann kommt Gloria von Thurn und Taxis – und sorgt für ein dickes Ende.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.