https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/dokumentation-auszuege-der-bush-rede-1208827.html

Dokumentation : Auszüge der Bush-Rede

  • Aktualisiert am

„Weil wir in der großen Befreiungstradition dieses Landes handelten, haben Millionen von Menschen die Freiheit erlangt.” Bild: dpa/dpaweb

Der amerikanische Präsident George W. Bush hat in seiner Antrittsrede zur zweiten Amtszeit sein Streben nach einer Welt dargelegt, in der alle Menschen in Freiheit und Frieden leben. FAZ.NET dokumentiert die Rede in Auszügen.

          2 Min.

          Der amerikanische Präsident George W. Bush hat in seiner Antrittsrede nach der Vereidigung zur zweiten Amtszeit sein Streben nach einer Welt dargelegt, in der alle Menschen in Freiheit und Frieden leben. Bush sagte in Auszügen (nach einer dpa-Übersetzung):

          „So lange in Regionen dieser Welt Groll und Tyrannei herrschen, die empfänglich sind für Ideologien, die Haß schüren und Mord entschuldigen, wird die Gewalt wachsen und sich in destruktiver Macht vervielfachen. Es gibt nur eine Kraft in der Geschichte, die die Herrschaft von Haß und Groll brechen, die Anmaßung von Tyrannen entlarven und die Hoffnung der Aufrechten und Toleranten belohnen kann: das ist die Kraft der menschlichen Freiheit.“ (...)

          „Das Überleben der Freiheit in unserem Land hängt immer mehr vom Erfolg der Freiheit in anderen Ländern ab. Die beste Hoffnung für Frieden in unserer Welt ist die Ausbreitung von Freiheit in aller Welt.“ (...)

          „Es ist die Politik der Vereinigten Staaten, demokratische Bewegungen und Institutionen in jedem Land und jeder Kultur zu suchen ihre Entwicklung zu unterstützen, mit dem Endziel, die Tyrannei in der Welt zu beenden.“ (...)

          „Amerikas Einfluß ist nicht unbegrenzt. Aber zum Glück für die Unterdrückten ist der Einfluß bedeutend und wir werden ihn im Einsatz für die Freiheit selbstbewußt anwenden.“ (...)

          „Amerika spricht heute zu den Völkern dieser Welt: Alle, die in Tyrannei und Hoffnungslosigkeit leben, sollen wissen: die Vereinigten Staaten werden eure Unterdrückung oder die Ausflüchte eurer Unterdrücker nicht hinnehmen. Wenn ihr für Frieden einsteht, stehen wir hinter euch. Demokratische Reformer, denen Unterdrückung, Gefängnis oder Exil droht: Amerika sieht euch als das, was ihr seid: die künftigen Anführer eures befreiten Landes.“ (...)

          „Alle Verbündeten der USA sollen wissen, daß wir ihre Freundschaft honorieren. Wir brauchen euren Rat, wir sind auf eure Hilfe angewiesen. Gezänk unter freien Nationen ist das Hauptziel der Feinde der Freiheit. Gemeinsame Anstrengungen der freien Nationen, um die Demokratie zu fördern, sind der Beginn der Niederlage unserer Feinde.“ (...)

          „Weil wir in der großen Befreiungstradition dieses Landes handelten, haben Millionen von Menschen die Freiheit erlangt. Und weil Hoffnung Hoffnung weckt, werden Millionen weitere Freiheit finden. ... Eines Tages wird das ungezügelte Feuer der Freiheit auch die dunkelsten Ecken unserer Welt erreichen.“ (...)

          „Wir gehen voran mit dem festen Vertrauen, dass die Freiheit letzten Endes triumphiert. (...) Nicht, weil wir uns für eine auserwählte Nation halten, Gott bewegt und entscheidet nach seinem eigenen Willen. Wir haben das Vertrauen, weil die Freiheit die dauerhafte Hoffnung der Menschheit ist ...“

          Weitere Themen

          Muss sich Nordkorea jetzt öffnen?

          Corona-Welle : Muss sich Nordkorea jetzt öffnen?

          Kim Jong-un hatte gehofft, das Coronavirus werde sein Land nie erreichen. Jetzt ist es da – und Impfstoff fehlt. Der Machthaber weist die Schuld von sich.

          Topmeldungen

          Corona-Welle : Muss sich Nordkorea jetzt öffnen?

          Kim Jong-un hatte gehofft, das Coronavirus werde sein Land nie erreichen. Jetzt ist es da – und Impfstoff fehlt. Der Machthaber weist die Schuld von sich.
          Weizen wird knapp: Familien in Jemens Provinz Lahdsch erhalten Mehl-Rationen. Die Versorgung wird wegen des Ukrainekrieges immer schwieriger.

          Getreidekrise durch den Krieg : Putin setzt auf Hunger

          Russland beschuldigt die Ukraine, ihre Häfen zu blockieren und damit schuld an der globalen Getreideknappheit zu sein. Gleichzeitig intensiviert Moskau die Propaganda in Afrika.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.
          Immobilienbewertung
          Verkaufen Sie zum Höchstpreis
          Sprachkurs
          Lernen Sie Englisch
          Kapitalanlage
          Pflegeimmobilien als Kapitalanlage
          Automarkt
          Top-Gebrauchtwagen mit Garantie