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„Digitale Souveränität“ : Europa sucht seine Rolle in der digitalen Welt

Fünfte Teilstreitkraft der Bundeswehr: Das Wappen des Cyber-Kommandos Bild: dpa

Die EU braucht eine Strategie, um im Cyberraum unabhängiger von China und Amerika zu werden. „Die Digitalisierung ist die Machtfrage der Zukunft“, sagt Außenminister Maas. Ein erstes Positionspapier liegt schon vor.

          3 Min.

          Die Europäische Union muss stärkere Anstrengungen unternehmen, um eine „Digitale Souveränität“ zu erreichen. In einem inoffiziellen Positionspapier („Non-Paper“) zur Cyberdiplomatie, das von den Außenministerien Deutschlands und Frankreichs gemeinsam mit Estland, Polen, Portugal und Slowenien verfasst wurde, wird die virtuelle Welt als ein Schlüsselgebiet der europäischen Außenpolitik bezeichnet. Cyberdiplomatie müsse als ein wichtiges Instrument zum Erreichen der Ziele und Absichten der EU erkannt werden.

          Johannes Leithäuser

          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Das Positionspapier nimmt nicht nur die sicherheitspolitische Bedrohung durch immer häufigere Angriffsversuche im Internet in den Blick, sondern auch die Fragen, wer künftig Normen, Märkte und Macht in der digitalen Welt beeinflusst und bestimmt. Die Außenminister der EU werden sich in ihrer nächsten Brüsseler Runde mit diesen Fragen befassen.

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