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Erdogans Ambitionen : Wie die Türkei ihren Einfluss in Afrika ausbaut

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan am 2. März 2016 in Nigeria Bild: AFP

Ankara hat Afrika zu einer Priorität seiner Außen- und Sicherheitspolitik gemacht – Erdogan bereiste in den vergangenen Jahren mehr als dreißig Länder auf dem Kontinent. Dort sind vor allem türkische Rüstungsgüter gefragt.

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          Kein anderer nichtafrikanischer Politiker hat Afrika in den vergangenen 15 Jahren so häufig besucht wie der türkische Präsident. Inzwischen hat Tayyip Erdogan auf dem Kontinent mehr als dreißig Länder bereist, einige von ihnen mehrfach.

          Rainer Hermann
          Redakteur in der Politik.

          In Afrika wird damit sichtbar, dass die Ambitionen der Türkei weit über ihre unmittelbare Nachbarschaft und über die Gebiete hinausgehen, die einst Teil des Osmanischen Reichs waren.

          Zwar ist die Türkei im Vergleich zu den großen Akteuren in Afrika noch immer relativ klein. China, die Vereinigten Staaten, Frankreich und auch der Waffenlieferant Russland bringen weiterhin ein größeres Gewicht mit. Der Einfluss der Türkei nimmt aber rasch zu.

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