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Süditalien kämpft gegen Corona : Carabinieri mit Flammenwerfern

Wie viel Abstand kann man hier halten? Der Großraum Neapel gehört zu den am dichtesten besiedelten Gebieten Europas. Bild: dpa

In Norditalien gehen die Neuinfektionen seit Tagen leicht zurück. Jetzt schlagen die Regionen im Süden Alarm. Die Tragödie der Lombardei könnte sich dort wiederholen – oder wegen der schlechteren Gesundheitsversorgung noch heftiger ausfallen.

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          Die Daten, die der italienische Zivilschutz bei seiner täglichen Pressekonferenz abends um 18 Uhr der Nation verkündet, haben zuletzt Anlass zu vorsichtigem Optimismus gegeben. Die Zahl der jeden Tag festgestellten Neuinfektionen geht seit Tagen leicht zurück; diejenige der täglichen Todesfälle schwankt, zeigt aber immerhin kein erschreckendes Wachstum mehr.

          Matthias Rüb
          Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.

          Insgesamt hat Italien bis Donnerstag mehr als 80.500 Coronavirus-Fälle verzeichnet. Fast 8200 Menschen starben, seit die Epidemie vor gut einem Monat in Codogno in der Lombardei ausgebrochen ist.

          In den Regionen im Süden des Landes ist es bisher noch nicht zu dem befürchteten exponentiellen Anstieg der Infektionen und der schweren Erkrankungen gekommen. In absoluten Zahlen wurden am Mittwoch in der besonders betroffenen Region Lombardei in Norditalien rund zehnmal so viele Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt und künstlich beatmet wie etwa in Kampanien mit der Hauptstadt Neapel.

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