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Ortskräfte in Afghanistan : Zurückgelassen in Kabul

Kein Einlass ohne Visum: Tausende Afghanen versuchten noch am Donnerstag aus dem Land zu kommen. Bild: EPA

Die deutschen Soldaten sind weg, ihre Flugzeuge auch. Viele afghanische Ortskräfte haben große Hoffnungen in sie gesetzt. Wie geht es nun für sie weiter?

          6 Min.

          Es war nur eine Schlagzeile von vielen. „Tote an deutsch-afghanischem Kontrollpunkt“, stand über einer Meldung in der F.A.Z. vom 30. August 2008. Wichtiger war: Obama wurde gerade nominiert, die Commerzbank schluckte die Dresdner Bank. Der Krieg in Afghanistan kam weiter unten. Die Politiker in Berlin sprachen nicht gern davon, von „Krieg“ sowieso nicht.

          Livia Gerster
          Redakteurin in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Für Masoud, der damals für die Bundeswehr übersetzte, war es natürlich „Krieg“. Wie sonst sollte er es nennen? Die Geschichte von jenem Tag im Krieg erzählt er mit gedämpfter Stimme in sein Handy, denn er versteckt sich in Kabul vor den Taliban.

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