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Deutschland und Frankreich : In der Not wieder Freunde

Antrittsbesuch: Premierministerin Élisabeth Borne bei Olaf Scholz Bild: Reuters

Im deutsch-französischen Verhältnis stehen die Zeichen auf Entspannung. Aber nicht alle Differenzen sind ausgeräumt.

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          Nach einer Phase der Entfremdung haben Deutschland und Frankreich am Freitag eine Woche der Versöhnung abgeschlossen. Nachdem drei Minister der Bundesregierung im Lauf der Woche nach Paris gereist waren, kam die französische Premierministerin Élisabeth ­Borne zu einem ersten Besuch zu Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nach Berlin. Nach dem Empfang mit militärischen Ehren sprachen sie zweieinhalb Stunden miteinander und unterzeichneten danach eine Erklärung zur Energiesolidarität.

          Markus Wehner
          Politischer Korrespondent in Berlin.
          Michaela Wiegel
          Politische Korrespondentin mit Sitz in Paris.

          In ihr verständigen sich beide Länder darauf, sich im kommenden Winter mit gegenseitigen Lieferungen zu helfen. Scholz sagte nach dem Treffen, je schwieriger die Zeiten seien, umso wichtiger sei die deutsch-französische Freundschaft. Die Vielzahl der gegenseitigen Besuche in der zu Ende gehenden Woche zeuge von der „Qualität unserer Partnerschaft“.

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