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Ein Jahr nach Christchurch : „Als er starb, schaute ich in seine Augen“

Akt der Solidarität: Ein Überlebender des Anschlags von Christchurch begrüßt das Mitglied einer Motorradgang. Bild: AP

Der Anschlag auf zwei Moscheen in Christchurch hat Neuseeland verändert. Wie geht die muslimische Gemeinde mit ihrem Trauma um? Was fühlen jene, die damals Angehörige verloren haben? Ein Ortsbesuch.

          7 Min.

          Die goldene Kuppel der Al-Nur-Moschee in Christchurch leuchtet in der Mittagssonne. Im Flur hängt ein Schild: „Lächelt, ihr werdet gefilmt“, mit einem Smiley daneben. Die Moschee hat seit dem Anschlag im vergangenen Jahr ein neues Sicherheitssystem mit etwa zehn Überwachungskameras installiert. Neue Türschlösser wurden eingebaut, die Teppiche, Fensterscheiben und Wandfarbe sind ebenfalls neu. Durch die Gänge kommen dem Besucher die sanfte Stimme des Vorbeters entgegen.

          Till Fähnders

          Politischer Korrespondent für Südostasien.

          Am hinteren Ende des Gebetssaals verneigen sich mehr als 20 Männer vor einer Wand in Richtung Mekka. Auf einem Stuhl sitzt ein Mann, neben ihm liegen Krücken. Er hat immer noch Kugelreste in seinem Körper. Regelmäßig müssen die Bleiwerte in seinem Blut gemessen werden.

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